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Äthiopien: Sauberes Trinkwasser für 10'000 Menschen

Wasser Aethiopien Shashemene Woreda

Die Menschen in ländlichen Gebieten Äthiopiens leiden oft unter schlechter Gesundheit und sind häufig von übertragbaren infektiösen Krankheiten und Mangelernährung betroffen. Die grössten Risikofaktoren sind verunreinigtes Trinkwasser und schlechte hygienische Bedingungen. So ist die Situation auch im Projektgebiet Shashemene Woreda in der Region Oromiya.

Im vergangenen Jahr wurde im Hochland von Shashemene eine Quelle entdeckt und in Leitungen gelegt. Diese werden nun erweitert und zwei Wasserverteilungspunkte errichtet. So erhalten weitere Kleinbauern und ihre Familien Zugang zu sicherem Trinkwasser. 
In zwei ländlichen Schulen wird je eine Dach-Wasser-Gewinnungsanlage gebaut. Das Regenwasser wird in ein geschlossenes Rinnensystem geleitet, gereinigt und gespeichert. Durch einen einfachen Hahn können Schüler und Lehrer Trinkwasser beziehen.
Das Wasser im Projektgebiet ist oft stark fluorhaltig, was zu zahlreichen gesundheitlichen Problemen führt. Deshalb werden bereits bestehende Trinkwasserstellen mit Entfluoridisierungs-Systemen ausgerüstet. 

Um die Qualität des Trinkwassers langfristig zu sichern, werden Einwohner darin ausgebildet, die Wasserqualität regelmässig auf Stichprobenbasis zu prüfen. Bei auffälligen Ergebnissen können sie die Bevölkerung sofort informieren und Massnahmen ergreifen.

Projektbeginn: 2011, Projektdauer: bis 2012

Äthiopien: Energiegewinnung durch Biogasanlagen

Aethiopien Biogas 2010

Das Projekt ermöglicht den Menschen in ländlichen Gegenden Äthiopiens die Installation von Biogasanlagen zur Deckung des Energiebedarfs. Diese nachhaltige Energiegewinnung schützt vor der Abrodung der Wälder und nutzt landwirtschaftliche Abfälle effizienter. Die Ernten werden dadurch gesteigert und der Boden vor der Erosion geschützt. Atemwegserkrankungen durch Rauch und Russ in den Hütten können so vermieden werden. Die kostengünstigen Anlagen werden vor Ort von einheimischen Handwerkern hergestellt. Die Familien werden für den Betrieb und Unterhalt der einfachen Anlagen geschult.

Projektbeginn: 2010, Projektdauer: unbegrenzt, da Installationen in weiteren Dörfern notwendig sind

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