Äthiopien: Sauberes Trinkwasser für 10'000 Menschen
Die Menschen in ländlichen Gebieten Äthiopiens leiden oft unter schlechter Gesundheit und sind häufig von übertragbaren infektiösen Krankheiten und Mangelernährung betroffen. Die grössten Risikofaktoren sind verunreinigtes Trinkwasser und schlechte hygienische Bedingungen. So ist die Situation auch im Projektgebiet Shashemene Woreda in der Region Oromiya.
Im vergangenen Jahr wurde im Hochland von Shashemene eine Quelle entdeckt und in Leitungen gelegt. Diese werden nun erweitert und zwei Wasserverteilungspunkte errichtet. So erhalten weitere Kleinbauern und ihre Familien Zugang zu sicherem Trinkwasser.
In zwei ländlichen Schulen wird je eine Dach-Wasser-Gewinnungsanlage gebaut. Das Regenwasser wird in ein geschlossenes Rinnensystem geleitet, gereinigt und gespeichert. Durch einen einfachen Hahn können Schüler und Lehrer Trinkwasser beziehen.
Das Wasser im Projektgebiet ist oft stark fluorhaltig, was zu zahlreichen gesundheitlichen Problemen führt. Deshalb werden bereits bestehende Trinkwasserstellen mit Entfluoridisierungs-Systemen ausgerüstet.
Um die Qualität des Trinkwassers langfristig zu sichern, werden Einwohner darin ausgebildet, die Wasserqualität regelmässig auf Stichprobenbasis zu prüfen. Bei auffälligen Ergebnissen können sie die Bevölkerung sofort informieren und Massnahmen ergreifen.
Projektbeginn: 2011, Projektdauer: bis 2012