Erreichte Menschen

0

Gebaute landwirtschaftliche Lager

0

Förderung der landwirtschaftlichen Entwicklung in der Arsi-Zone (Äthiopien)

Partnerorganisation: LVIA

Für die Äthiopier gehören Armut, geringe wirtschaftliche Chancen, Gruppendruck und fehlende Grundversorgung zu den Hauptursachen der Migration. Die Agrarindustrie bietet grosse Chancen, um Jugendliche, Frauen und Rückkehrer in den pflanzlichen Anbau und damit in die Wertschöpfungsketten miteinzubeziehen, hat aber mit Infrastruktur-, Management- und Technologielücken zu kämpfen. In diesem Zusammenhang wurde eine spezifische Unterstützung für Jugendliche und Frauen entwickelt, welche stabile Arbeitsstellen innerhalb der bestehenden landwirtschaftlichen Genossenschaften in der Region sichern sollen.

So leistet dieses Projekt einen Beitrag zur Verringerung der Migration in Nord- und Zentraläthiopien durch die Verbesserung der Lebensbedingungen der am stärksten gefährdeten Bevölkerung mit Schwerpunkt auf Jugendliche und Frauen.

Zum einen wurde damit die Ernährungssicherheit der Gemeinden der Region verbessert und zum anderen die Armut in den ländlicheren Gebieten verringert.

Mit Schulungen für Genossenschaften der Tomatenproduktion zu landwirtschaftlichen Techniken, Wassernutzung, Erntemanagement und Lagertechniken; den Bau von Lagerinfrastruktur, Bereitstellung von Ausrüstung und interner Dienstleistungen und die Durchführung von Schulungen über IPPM (Integrierte Produktion und Schädlingsbekämpfung) sollen die Ziele verfolgt werden.

Ausserdem wurden drei neue landwirtschaftliche Lager und ein zentrales Packhaus inklusive Kühlraum errichtet. Dies optimiert die Abläufe, steigert die Effizienz und die Wirtschaftlichkeit der betroffenen Gemeinden.

Januar 2020 - Januar 2021