Sonntag, 18. Januar 2026

Um 8.00 Uhr fuhren wir gemeinsam mit Ambroise Richtung Süden. In dieser Region wirken die Lebensbedingungen nochmals deutlich ärmlicher: sehr einfache Hütten, oft weit abseits jeglicher Infrastruktur. Gleichzeitig zeigt sich die Landschaft äußerst vielfältig und eindrücklich.

Unterwegs hielten wir kurz an und kauften einem Motorradfahrer ein Baguette für 25 Rappen ab – ein kleiner Einblick in den lokalen Alltag. Nach rund dreieinhalb Stunden Fahrt erreichten wir Palétuviers; der letzte Streckenabschnitt war aufgrund der schlechten Strassenverhältnisse besonders beschwerlich. 

Auf dem Weg kaufte Ambroise für Alain und Domenico noch ein senegalesisches Leibchen an einem Marktstand. Im ganzen Land ist die Stimmung spürbar angespannt und erwartungsvoll vor dem grossen Fussballfinal heute Abend – Fahnen hängen überall, und die Landesfarben Grün, Gelb und Rot sind allgegenwärtig.

Für den kommenden Tag ist die Weiterreise geplant: Mit einer Barke werden wir durch die Mangroven auf die Insel und ins Dorf Djinak gebracht. Dort soll eine Schule für die Kinder in dieser abgelegenen Region entstehen.