In den letzten Jahren hat sich das College stark weiterentwickelt: aus einem kleinen Community Center ist ein lebendiger Ausbildungsort geworden – mit neuen Schulungsräumen, Werkstätten und einem Gemüse- und Früchtegarten.

Doch diese Oase des Lernens ist schutzlos.
Das College steht auf einem weitläufigen Gelände, ist offen und ungeschützt. Dadurch entstehen viele Herausforderungen: Fremde Personen betreten unkontrolliert das Gelände, was die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie des Lehrpersonals gefährdet. Wertvolle Materialien wie Laptops, Möbel und Werkzeuge, die unter grossem Aufwand angeschafft wurden, sind ständig dem Risiko von Diebstahl und Vandalismus ausgesetzt. Hinzu kommt, dass Kühe und Ziegen das Gelände durchqueren, die Aussaat im Garten zerstören und den Unterrichtsbetrieb stören – ein zusätzlicher hygienischer und gesundheitlicher Risikofaktor für alle Anwesenden.

Diese Situation beeinträchtigt nicht nur die Qualität des Unterrichts, sondern gefährdet auch die offizielle Anerkennung der Schule: Die kenianische Berufsbildungsbehörde (NITA) verlangt eine vollständige Umzäunung als Voraussetzung für die Akkreditierung. Ohne diese Genehmigung steht die Zukunft des Colleges auf dem Spiel.

Deshalb braucht das College dringend einen stabilen Schutzzaun – als sichtbares Zeichen: Hier wird gelernt, hier entstehen Perspektiven, hier sind junge Menschen sicher.

Die geplante Lösung: ein robuster, lokal gefertigter Maschendrahtzaun mit Zementpfeilern. Dieser Zaun ist kosteneffizient, nachhaltig und lässt sich flexibel erweitern – ideal für eine wachsende Bildungsstätte wie Marere.

Ein Zaun mag simpel wirken – doch hier bedeutet er alles:
Sicherheit. Struktur. Konzentration. Zukunft.