Unterstützte Gesundheitszentren
Mali, Douentza: Gesundheitsversorgung für Mütter & Neugeborene
In Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation LVIA
Im Krisengebiet Douentza fehlt vielen Frauen der Zugang zu sicherer Geburtshilfe und medizinischer Versorgung. Das Projekt stärkt Gesundheitszentren, Notfalltransporte und die Ausbildung traditioneller Hebammen.
Die humanitäre Lage in Mali bleibt dramatisch. Gewalt, Vertreibung, Hunger und fehlende medizinische Versorgung treffen besonders Frauen und Kinder. Im Cercle de Douentza im Zentrum des Landes sind viele Gesundheitszentren nur eingeschränkt funktionsfähig oder schwer erreichbar. Schwangere Frauen und Neugeborene sind dadurch besonders gefährdet.
Das Projekt verbessert die Gesundheitsversorgung in drei ländlichen Gesundheitszentren gezielt und nachhaltig. Herzstück der Massnahmen ist die Installation von Photovoltaikanlagen, damit Entbindungsräume zuverlässig beleuchtet und wichtige medizinische Geräte betrieben werden können. Zusätzlich erhalten die Gesundheitszentren geländetaugliche Motorräder und Motorrad-Ambulanzen, um Notfälle schneller transportieren und abgelegene Dörfer erreichen zu können.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung traditioneller Hebammen. Insgesamt 50 Frauen werden in sicherer Geburtshilfe, Notfallversorgung und der Erkennung von Risikoschwangerschaften geschult. Nach Abschluss der Ausbildung erhalten sie medizinische Geburtskits für ihre Arbeit in den Dörfern.
Mit dem Projekt sollen die Bedingungen für sichere Geburten deutlich verbessert und die Mütter- sowie Neugeborenensterblichkeit langfristig gesenkt werden. Gleichzeitig stärkt das Vorhaben die medizinische Grundversorgung für tausende Menschen in einer Region, die stark von der humanitären Krise betroffen ist.
Projektzeitraum: April 2026 - April 2027

