Senegal, Madina-Wandifa: Bau eines Gesundheitszentrums
In der ländlichen Gemeinde Madina-Wandifa, im Herzen der senegalesischen Casamance-Region, fehlt es an einer funktionierenden medizinischen Grundversorgung. Das nächste Gesundheitszentrum liegt 45 Kilometer entfernt – eine Distanz, die für viele Menschen kaum oder gar nicht zu bewältigen ist. Besonders schwangere Frauen, Kinder und ältere Menschen sind davon betroffen.
Madina-Wandifa liegt in einer wirtschaftlich benachteiligten Region im Süden Senegals. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft unter erschwerten Bedingungen. Der eingeschränkte Zugang zu medizinischer Versorgung stellt für die rund 14’000 Einwohnerinnen und Einwohner eine tägliche Herausforderung dar.
Genau hier setzt unser Projekt gemeinsam mit senegalhilfe an.
Projektziel
Ziel ist der Bau eines modernen Gesundheitszentrums, das der Bevölkerung von Madina-Wandifa und den umliegenden Dörfern eine verlässliche, wohnortsnahe und qualitativ gesicherte medizinische Betreuung ermöglicht – dauerhaft und nachhaltig.
Geplante Einrichtungen
Das neue Gesundheitszentrum wird folgende Bereiche umfassen:
- Geburten- und Bettenstation für sichere Entbindungen und stationäre Pflege
- Laboratorium zur schnellen Diagnostik von Infektionskrankheiten
- Eigene Apotheke mit geprüften Medikamenten
- Wohnräume für Angestellte, um qualifiziertes medizinisches Personal langfristig zu binden
Starke lokale Partnerschaft
Der Verein senegalhilfe.ch engagiert sich seit seiner Gründung in der Entwicklungszusammenarbeit mit Senegal, mit einem besonderen Fokus auf die Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen. In enger Zusammenarbeit mit der lokalen Ordensschwestern-Gemeinschaft «Soeurs de Notre Dame de l’Immaculée Conception» wird das Gesundheitszentrum geplant, gebaut und betrieben. Die Schwestern führen bereits vier medizinische Einrichtungen im Senegal – mit grosser fachlicher Kompetenz, Struktur und Herzlichkeit.
Der Präsident von senegalhilfe, Alain Luchsinger, besuchte Madina-Wandifa im Januar 2024 persönlich und fasst die Bedeutung des Projekts so zusammen:
„Mit diesem Projekt schenken wir einer ganzen Region mehr Gesundheit, Sicherheit und Lebensperspektive.“
Projektdauer: Juni 2025 – Juli 2026

